BIZ-Quartalsbericht, Dezember 2013

8. Dezember 2013

Laut BIZ-Quartalsbericht vom Dezember 2013 beflügeln niedrige Zinssätze die Kreditmärkte.

Internationales Bankgeschäft und internationale Finanzmärkte

Niedrige Zinssätze beflügeln Kreditmärkte - Banken verlieren an Boden
Nach dem Kurseinbruch im Sommer erholten sich Anleihen und Aktien in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, als sich die Ansicht durchsetzte, die Federal Reserve würde ihre Wertpapierankäufe und ihre Niedrigzinspolitik unverändert weiterführen. Anleiheanleger, die Rendite suchten, machten es Unternehmen leichter, billigen Kredit zu günstigen Konditionen zu erhalten. More...
Wichtigste Erkenntnisse aus den internationalen BIZ-Statistiken
Die grenzüberschreitenden Forderungen der an die BIZ berichtenden Banken nahmen im zweiten Quartal 2013 ab, nachdem sie im Vorquartal noch stabil geblieben waren. Die BIZ-Berichtsbanken verringerten ihre grenzüberschreitende Kreditvergabe an sämtliche Sektoren. Früher hatte die Kreditvergabe an Nichtbanken jeweils zugenommen, wenn diejenige an Banken zurückging. More...

Features

Die Struktur der globalen Devisenmärkte aus Sicht der Zentralbankerhebung 2013
Das Handelsvolumen an den Devisenmärkten erreichte im April 2013 einen Rekordstand von $ 5,3 Bio. pro Tag. Dies entspricht einem Anstieg von 35% gegenüber 2010. Nichthändler-Finanzinstitute, einschliesslich kleinerer Banken, institutioneller Anleger und Hedge-Fonds, haben an Bedeutung gewonnen und sich zur grössten und aktivsten Gegenparteiengruppe entwickelt. More...
Trends an den Devisenmärkten vor, zwischen und nach den 3-jährlichen Zentralbankerhebungen
In diesem Feature werden die Umsätze am Devisenmarkt zwischen den Zentralbankerhebungen von 2010 und 2013 sowie in den Monaten nach derjenigen von 2013 untersucht. Der Umsatz von $ 5,3 Bio. pro Tag, der für April 2013 gemeldet wurde, dürfte ein Höhepunkt gewesen sein; danach sanken die Umsätze bis im Oktober um $ 300 Mrd. auf $ 5 Bio. pro Tag. Die Umsatzabnahme war hauptsächlich einem Rückgang der Kassageschäfte, vor allem in Euro oder Yen gegen US-Dollar, zuzuschreiben. Mit dem rückläufigen Euro-Handel wird ein Trend fortgeführt, der im dritten Quartal 2011 begonnen hat; im sinkenden Yen-Geschäft hingegen spiegelt sich eine teilweise Umkehr des kräftigen Anstiegs von Ende 2012/Anfang 2013 wider. More in English...
Devisen- und Derivativmärkte in aufstrebenden Volkswirtschaften und die Internationalisierung der betreffenden Währungen
Die Derivativmärkte in den aufstrebenden Volkswirtschaften haben seit 2010 weiter expandiert, hauptsächlich dank dem rasanten Wachstum des ausserbörslichen Marktes. Die Währungen aufstrebender Volkswirtschaften sind internationaler geworden, da die Offshore-Märkte einen wichtigen Beitrag zum Devisenmarktumsatz leisten. In den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens wird der chinesische Renminbi aktiv gehandelt. Der Handel mit Währungen aufstrebender Volkswirtschaften korreliert positiv mit dem Umfang der grenzüberschreitenden Finanzierungsströme. More in English...
Der Markt für ausserbörsliche Zinsderivate im Jahr 2013
In diesem Feature wird der Markt für ausserbörsliche Zinsderivate anhand von Daten aus der 3-jährlichen Zentralbankerhebung analysiert. Niedrige und stabile Zinssätze nach der Finanzkrise gingen einher mit einem geringen, aber doch positiven Umsatzwachstum in den meisten Währungen. Dieses Wachstum war ausschliesslich auf ein grösseres Volumen an Kontrakten mit anderen Finanzinstituten als den berichtenden Händlern zurückzuführen. Der Anteil der Geschäfte unter Händlern ist auf 35% geschrumpft, den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Trotz eines rasanten Wachstums bei Währungen aufstrebender Volkswirtschaften konzentriert sich der Handel weiterhin auf die wichtigsten Währungen und Finanzplätze. Regulierungsänderungen haben dazu geführt, dass jetzt mehr Kontrakte zentral abgewickelt werden. More in English...

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